Ist D&D das Böse?

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Ist D&D das Böse?

Beitrag#1von Helmut » Mittwoch 11. August 2010, 16:57

Da wir gestern über D&D und Killerspiele sprachen, hier ein kleiner Auszug über die Hexenjagd nach D&D in den frühen 80er:

James Dallas Egbert III war ein junger Mann mit zahlreichen Problemen. Er war ein Genie, mit einem geschätzten IQ von 180. Doch er litt unter herrschsüchtigen Eltern, die ihn bereits mit 15 Jahren ins College zwangen. Zudem wurde er von chronisch depressive Perioden heimgesucht, stellte seine eigenen Drogen her, um sein Verlangen zu stillen und war außerdem ein Epileptiker. Viele dieser Probleme stammten vermutlich aus der fehlenden Toleranz und sozialen Isolation, die er als erklärter Homosexueller, in einer weniger aufgeklärten Ära, erfuhr. Was auch immer der Auslöser für Egberts Probleme war, eine Sache war für die Jenigen klar, die sich damals der Suche nach ihm anschlossen, als er am 15. April 1979 vermisst gemeldet wurde: Egbert spielte Dungeons & Dragons.

Egbert stieß in die dampfenden Tunnel unter dem Campus der Michigan State University in East Lansing vor, damit er, wie später vermutet wurde, seine Dungeons & Dragons Fantasien ausleben konnte. Er ging in der Tat dort runter, um sich das Leben zu nehmen. Bewaffnet mit einer Flasche Schlaftabletten, nahm er eine Dosis, von der er annahm, dass sie sein Leben beenden würde und schlief ein. Die Tabletten brachten ihn aber keines Wegs um. Er erwachte einen Tag später und fand den Campus in heller Aufruhe und inmitten einer Suchaktion vor. Geängstigt von den Konsequenzen seiner Tat und darauf bedacht dem Medienrummel zu entgehen, begab er sich zum Haus eines Freundes. Wo er für einen Monat "vermisst" blieb, bis er zur Erleichterung seiner Eltern und der Ortsgemeinde wieder auftauchte.

Das hätte das Ende der Geschichte sein können, wäre da nicht William Dear gewesen. Dear, ein texanischer Privatdetektiv, wurde von Egberts Eltern angeheuert, um den Jungen zu suchen. Dear wusste nichts über Dungeons & Dragons, noch kannte irgendeiner der Studenten es, mit denen er über das Verschwinden sprach. Ohne ein klares Verständnis darüber, was Dungeons & Dragons war und wie es gespielt wurde, dachte sich Dear, Egbert müsste das Spiel in den Kanäle gespielt und sich dabei verlaufen haben. Die Idee gewann schnell Zustimmung in der Presse und startete so eine Erschütterungswelle in der Bevölkerung.

Dungeons & Dragons war plötzlich kein kleines Hobby mehr, es wuchs zu einer wahren Hexenjagd, in den gesamten USA, an. Einen Reporter einzuladen, einem Haufen Teenager zuzusehen, wie sie am Tisch würfelten und Limo tranken, brachte nichts, da es für die Presse nicht interessant genug war. Die Egbert Geschichte war jedoch etwas, wo die Medien ihre Zähne reinschlagen konnten. Es fing sehr schnell an, hässlich zu werden. Wie sich zeigte, sorgen Skandale für weitaus bessere Einschaltquoten, als gute Neuigkeiten.

In der Tat ist es zweifelhaft, dass die wahre Geschichte von Egberts Verschwinden jemals eine Rolle in den Abendnachrichten gespielt hat. Bedauerlicherweise wurde selbst die Möglichkeit dessen von Egbert selbst und Herrn Dear ausradiert. Denn nachdem sich Egbert diesem ausgeliefert hatte, bat er den Privatdetektiv, die Details seines Verschwindens und seine Homosexualität für sich zu behalten. Da er zu viel Angst vor weiteren Untersuchungen der Presse hatte. Dear stimmte dem zu und lies die Geschichte des "Studenten der beim Dungeons & Dragons spielen verschwand" als "wahre" Geschichte im Geiste der Öffentlichkeit zurück.

Der Egbert Fall war aber erst der Anfang. Dungeons & Dragons war in eine viel größere Hysterie hineingeraten. In der aufrichtig besorgte Eltern, christliche Fundamentalisten und Öffentlichkeit suchende Opportunisten Verschwörungstheorien, über satanistische Kulte, Kinder die aus Tagesstätten gekidnappt wurden und Computercamps die sie umbringen, schürten. Es war eine Hexenjagd, in der sich die Jäger bemerkenswert ähnlich verhielten, wie heute bei der Dämonisierung von Computerspielen. Es änderte auch nichts, dass Egbert, der das Rollenspielen schon lange aufgegeben hatte und immer noch von echten Problemen heimgesucht wurde, am 11 August 1980 Selbstmord beging.

1981 sah sich der Veröffentlichung eines Buches mit dem Titel Mazes & Monsters gegenüber. Das Buch basierte auf den Medienanschuldigungen und der bekannten Mythologie des Egbert Falles. Es drehte sich um einen gescheiten aber gestörten jungen Mann namens Robbie Wheeling, der wirklich Mazes & Monsters, in der Kanalisation einer großen Universität, spielte. Das Buch wurde später sogar als sehr schlechter Fernsehfilm verfilmt wurde. Dessen Hauptrolle ein sehr junger Tom Hanks spielte, der heute noch von jedem verspottet wird, der annähernd weiß wie Rollenspiele wirklich ablaufen. Zur damaligen Zeit war dieses Wissen jedoch weniger verbreitet und für die Anti-RPG-Kreuzritter war Mazes & Monsters keine Fiktion. Es war eine Dokumentation darüber, wie gefährlich die Aktivitäten waren, welche die Jugend der Nation bedrohten.

Im Laufe der nächsten Jahre erschien ein wahres Verbrecheralbum der Hexenjäger. Dafür bestimmt Dungeons & Dragons zu Fall zu bringen. Über manche konnte man lachen, wie z.B. der hetzerische und anti-katholische Cartoonist Jack Chick, dessen berühmter "Dark Dungeon" Trakt ein Klassiker in der Anit-D&D-Bewegung war. Andere konnten aber nicht so einfach überblättert werden. Da sie sich auf doppeldeutige Andeutungen der verbüffelten Polizei und psychiatrisches Gerede von Pädagogen bezogen. Unter diesen Gegnern, befand sich eine Frau namens Pat Pulling, Gründerin der Bothered About Dungeons & Dragons (B.A.D.D.), da ihr Sohn kurze Zeit nach Egberts Verschwingen Selbstmord beging. Was, wie sie glaubte, daran lag, dass sein D&D Charakter, während eines Spiels in der High-School, "verflucht" wurde. Nachdem ihre zweifelhafte Klage gegen die Schule vom Gericht abgewiesen wurde, machte Pat D&D zu ihrem Vollzeit-Kreuzzug. Sie gab der Polizei Rechtshilfe in Kultverbrechen und trat in Fernsehshows auf, wo sie die gefährliche Verbreitung von Rollenspielen beschrie. Ihre Tätigkeitsgeschichte wurde in einem langem Enthüllungsbericht, von Sci-Fi Autor, Spieldesigner und selbsternannten "Rollenspiel-Verteidiger" Mike Stackpole, bloßgestellt. Gemäß "The Pulling Report" hatte Pat ihre Referenzen entstellt wiedergeben und ihren Fall gegen Rollenspiele auf schlechter Forschung, religiöser Hysterie und Missinformation fundiert. Sie verließ die Organisation kurz nachdem der Bericht im Jahre 1990 veröffentlich wurde und starb weniger Jahre später an Krebs.

Als er nach den Ereignissen dieser Tage gefragt wurde, sagte Stackpole über Pat Pulling: "Pat war die treibende Kraft und Stütze der gesamten Anti-Spiele-Bewegung. Zu der Zeit als ich The Pulling Report schrieb, war sie grade mit Wechselindossierung des Virginia Regierungsrates beschäftigt. Der eine Ermittlung zu den Vorwürfen des satanistischen Missbrauchs finanziert hätte und das Spielen mit sich gezogen hätte. Mein Bericht kritisierte ihre Ermittlungsfähigkeiten gegenüber des Spielens und wurde von Gesetzesauszügen und FBI Unterlagen, dessen was sie Polizisten auf Seminaren beibrachte, begleitet. Der entscheidende Punkt bei Pat war, dass sie eine Zeitung heraus gab, die andere aufgriffen und ihr Material wiedergaben. Pat selbst nahm diese Zeitungen wiederum und stellte deren Fälle da, als wären sie neu, so dass sich jeder Fall exponentiell vermehrte. Es war unglaublicher Schund und rufschädigend, weshalb sie gestoppt werden musste."

Merkwürdigerweise schadete all die schlechte Publicity Dungeons & Dragons jedoch nicht wirklich. Scheinbar gibt es keine schlechte Publicity. Die Firma reagierte ziemlich schnell, mit der Umkehrung des Schadens. Sie merkten, dass sie ihr Image etwas aufpolieren, professioneller und familienfreundlicher werden mussten. Ein paar der Versuche waren übertrieben, wie z.B. die Wörter "Dämon" und "Teufel" aus allen D&D Büchern zu streichen. Andere Bemühungen, wie eine Schulbuchabteilung, die für positive Auswirkungen von Rollenspielen im Klassenraum sorgen sollten, zu gründen, funktionierten etwas besser. Während die Abteilung selbst wenig Erfolg damit hatte, D&D als Lernhilfe anzubringen, resultierte daraus eine Reihe von D&D Romanen und ein Buchvertriebszweig, der bis heute extrem gewinnbringend für Wizards of the Coast ist.

Erstaunlicher war jedoch, dass je lauter die Öffentlichkeit darüber klagte, wie böse diese Spiele waren, desto stärker stiegen die Verkaufszahlen des Dungeon Master's Guide und Player's Handbook. Mitte der 80er kam der Dungeons & Dragons Aufstand wie üblich zu einem Ende. Der Großteil der Bevölkerung, welcher vor der "Bedrohung" gewarnt wurde, zog selbst Erkundigungen darüber ein und kam zu dem Schluss, dass es gar keine Bedrohung gab. Die Hexenjäger wurden wie gewöhnlich aufgedeckt und endeten schmachbedeckt. Für den Rest der Welt ging das Leben einfach weiter. Als das Spiel schließlich den Punkt erreichte, an dem jeder U.S. Bürger es gespielt hatte, Kinder besaß, die es gespielt hatten, oder zumindest jemand kannten, der es gespielt hatte, erstarb das Gerücht.

Weitere interessante Informationen zu D&D: Hier
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Re: Ist D&D das Böse?

Beitrag#2von Helmut » Mittwoch 11. August 2010, 16:58

von der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas
aus "Erwachet!, 63 (12), 22. Juni 1982, 26-27"


„Dungeons and Dragons“ – ein gefährliches Unterhaltungsspiel

Ein Held, zwei Diebe und ein Zauberer tasten sich in einem halbdunklen Gang vorsichtig vorwärts. Sie suchen einen Schatz. Der Zauberer winkt der Gruppe, sie solle haltmachen. „Ich spüre böse Geister“, sagt er. Plötzlich stürzen durch eine Geheimtür drei bewaffnete Kobolde in den Korridor und schreien: „Die Oberirdischen! Schlagt sie tot!“

Was ist das? Ein böser Traum? Die Handlung in einem Horrorfilm? Nein, nur eine typische Episode in dem immer beliebter werdenden Phantasiespiel Dungeons and Dragons.* Das Spiel hat seinen Herstellern seit 1974 Millionen von Dollar Reingewinn eingebracht.

Ein junger Mann, der vor kurzem damit aufgehört hat, Dungeons and Dragons zu spielen, äußerte sich wie folgt: „Das Spiel ist ganz heimtückisch. Am Anfang denkt man, es wäre nur ein harmloser Spaß und ein kleines Abenteuer, doch sehr schnell wird man hineingezogen. Man ist dann wie in einem Rausch.“

Ein anderer ehemaliger Spieler ist der gleichen Ansicht. „Dungeons and Dragons macht süchtig.“

Eine mythologische Welt der Gewalttätigkeit

Dungeons and Dragons wird nicht wie die meisten Spiele auf einem Brett gespielt. Statt dessen machen sich die Spieler die Persönlichkeit von Figuren zu eigen, die eine mythologische Welt betreten; diese Welt wird von einem Spieler, „Herrscher über das Verlies“ genannt, beherrscht. Die Spieler, die um einen Tisch herum sitzen, malen sich durch Fragen an den „Herrscher“ in ihrer Phantasie ihre Umgebung aus. Der „Herrscher“ spielt die Rolle verschiedenartiger Ungeheuer, auf die die Spieler treffen, und entscheidet mit Hilfe eines besonders geformten Würfels, was mit ihnen geschehen wird. Die Figuren der Spieler sind auf Schatzsuche. Die Ungeheuer des „Herrschers“ sind darauf aus, sie zu töten.

„Das Ausmaß der Gewalttätigkeit in dieser Scheinwelt ist enorm. Es gibt kaum eine Partie, in der die Spieler nicht in Mord, Brandstiftung, Folterung, Vergewaltigung oder Straßenraub verwickelt sind“, schreibt John Eric Holmes, ein erfahrener „Herrscher über das Verlies“, in Psychology Today.

„Man identifiziert sich mit seiner Figur“ sagte ein Exspieler. „Man möchte weiterspielen, um zu sehen, was als nächstes mit ihr passiert. Wenn deine Figur außerdem einige Abenteuer übersteht, ohne getötet zu werden, dann wird sie neue Kräfte und Fähigkeiten bekommen, die sie noch interessanter machen.“ Dieser Wunsch – aus seiner Figur einen „Supermann“ zu machen – spricht den Träumer in vielen Leuten an. Natürlich muß man das Spiel sehr oft spielen, bis man dieses Ziel erreicht hat. Was geschieht aber, wenn in der Zwischenzeit eine Spielfigur „getötet“ wird?

„Wenn eines dieser anderen Ichs getötet wird“, muß „Herrscher“ Holmes zugeben, „erleidet der Spieler manchmal einen seelischen Schock und ist völlig fertig.“ Klingt das nach einem harmlosen Spaß?

„Das stimmt“, bestätigt ein ehemaliger „Herrscher“. „Ich habe die Lieblingsfigur meines Bruders, in die er viel Zeit investiert hatte, umgelegt. Er war wirklich fassungslos.“

Die Persönlichkeit in Mitleidenschaft gezogen

„Das Spiel macht einen zum Egoisten“, bemerkt dieser ehemalige Spieler. „Zuerst sind die Spieler alle anständig und aufopferungsvoll, aber nach einer Weile wird das anders. Sie merken nämlich: Wenn sie selber nicht aufpassen, fällt ihnen jemand in den Rücken und nimmt ihnen ihren Schatz weg. Im Handumdrehen kann man keinem mehr trauen.“

Jeder, der eingeladen wird, Dungeons and Dragons zu spielen, vor allem jeder Christ, sollte folgendes im Sinn behalten:

Das Spiel fördert die Habgier und den Materialismus. Die Hauptaufgabe der Figuren besteht darin, sich Schätze anzueignen, die ihnen nicht rechtmäßigerweise gehören. Wie läßt sich dies mit dem inspirierten Rat des Apostels Paulus vereinbaren: „Wenn wir ... Lebensunterhalt und Bedeckung haben, werden wir mit diesen Dingen zufrieden sein. Denn die Geldliebe ist eine Wurzel von schädlichen Dingen aller Arten.“ (1. Tim. 6:8, 10)?

Das Spiel fördert Gewalttätigkeit. Jesus forderte seine Nachfolger aus: „Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen“ (Mat. 5:44). Das ist nicht einfach. Fällt es Christen leichter, diesem Rat nachzukommen, wenn sie in die Rolle eines gewalttätigen anderen Ichs schlüpfen? Zugegeben, die Gewalttätigkeit in dem Spiel ist nicht „Wirklichkeit“ doch selbst wenn sie nur eingebildet ist, kann sie früher oder später das Herz beeinflussen. Jesus wies darauf hin, wenn er sagte: „Aus dem Herzen [kommen] böse Überlegungen, Mordtaten“ (Mat. 15:19). „Mehr als alles sonst, was zu behüten ist“ heißt es warnend im Bibelbuch der Sprüche, „behüte dein Herz, denn aus ihm sind die Quellen des Lebens.“ Die Frage erhebt sich also: Kann jemand, der ein Spiel wie Dungeons and Dragons spielt, diesen biblischen Rat befolgen? (Spr. 4:23).

Das Spiel fördert den Polytheismus und den Dämonismus. Schon ein flüchtiger Blick auf einige der Figuren und Ungeheuer, die in der Spielanleitung erwähnt werden, sollte Christen davon überzeugen, daß dieses Spiel nichts für sie ist. Es kommen Zauberer (Medien, Seher und Beschwörer), Elfen, Höllenhunde, Kobolde, Monster, Knochenmänner, Gespenster, Vampire und Zombies vor, um nur einige wenige zu nennen. Von erfahrenen Spielern wird erwartet, daß sie sich gründliche Kenntnisse über die Eigenschaften solcher gräßlichen Spielgefährten aneignen. Christen dagegen werden davor gewarnt, die „tiefen Dinge des Satans“ kennenzulernen (Offb. 2:24).

Nach den ersten Zügen mag solch ein dämonischer Beiklang noch wie ein harmloser Spaß erscheinen, in späteren Phasen des Spiels jedoch nimmt der Dämonismus gefährliche Ausmaße an. „Einige meiner hochentwickelten Figuren hatten sich übersinnliche Kräfte angeeignet“, erinnert sich ein Exspieler, „und während eines Spiels kämpften sie unmittelbar gegen Dämonen und Teufel. Es war irgendwie unheimlich. Wir waren erschrocken und haben es nie wieder versucht.“

Satanisches Denken

In den fortgeschrittenen Spielphasen wird von den Figuren sogar verlangt, daß sie sich einem mythologischen Gott hingeben. „Einer Gottheit zu dienen ist ein wesentlicher Bestandteil von D&D“, heißt es in einer Veröffentlichung zu dem Spiel, „und alle Spielfiguren sollten einen Schutzgott haben.“ Zu den Schutzgöttern gehören griechische, ägyptische und babylonische Gottheiten aus ferner Vergangenheit (z.B. Zeus, Ra oder Marduk), wohingegen von dem allein wahren Gott, Jehova, nirgends die Rede ist.

Tatsächlich wird durch Dungeons and Dragons eigentlich der Eindruck erweckt, daß es keinen allein wahren Gott gäbe, sondern es fände nur ein universeller Krieg zwischen den unsichtbaren Kräften von „Gut und Böse, Gesetz und Chaos“ statt, vertreten durch verschiedenartige Kämpfer. Für solche Lehren sind schon vor langer Zeit Feinde des Christentums wie die Gnostiker eingetreten.

Dungeons and Dragons ist von dem Gedankengut Satans, des Teufels durchsetzt, der schon immer Habgier, Gewalttätigkeit und Dämonismus gefördert hat.


* Die deutsche Ausführung, unter dem Namen Verlies – das Spiel um Gräber, Grüfte, Ungeheuer erschienen, ist zwar stark vereinfacht worden, trägt aber den gleichen Charakter. Die folgende Beschreibung des Spiels ist auf die amerikanische Version bezogen.
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Re: Ist D&D das Böse?

Beitrag#3von Jennifer » Mittwoch 11. August 2010, 16:58

Ja, solche Meinungen halten sich bis in die heutige Zeit immer noch hartnäckig.
Das war so und wird immer so sein, weil es in der Natur der Gesellschaft liegt.
Zum Glück wissen wir es besser... :lool:
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Re: Ist D&D das Böse?

Beitrag#4von Klaus » Mittwoch 11. August 2010, 16:59

Ja! Wir sind alles Satanisten und die D&D Abende sind nur Fassade um unsere schwarzen Messen zu verbergen ! :muah:
Und die Blutopfer stimmen die Dämonen gnädig! :lool:
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Re: Ist D&D das Böse?

Beitrag#5von Moritz » Mittwoch 11. August 2010, 17:00

Es wirft hier niemand einen Stein, selbst wenn - UND ICH MÖCHTE, DASS DAS ABSOLUT KLAR IST - selbst wenn hier jemand "Jehova" sagt!
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Re: Ist D&D das Böse?

Beitrag#6von Klaus » Mittwoch 11. August 2010, 17:01

Wer hat diesen Stein geworfen?...... Ab in die letzte Reihe!
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Re: Ist D&D das Böse?

Beitrag#7von Jennifer » Mittwoch 11. August 2010, 17:02

Klaus hat geschrieben:Habts da nicht die Arbeitszeitdiskusion so wie unsere Lehrer?


Zumindest hat der Film keine Überlänge... :lool:
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Beitrag#8von Moritz » Mittwoch 11. August 2010, 17:03

Was für eine Arbeitszeitdiskussion? Hört sich gut an! Die starte ich an unserer Schule auch mal direkt!
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Re: Ist D&D das Böse?

Beitrag#9von Klaus » Mittwoch 11. August 2010, 17:04

Bei und gabs da vor kurzem die Diskusion um zwei Stunden mehr Dienst (von Arbeit rede ich natürlich nicht :muah: ) um die Budgetsituation zu entspannen.
Eine direkte Folge daraus war der Witz ..warum dürfen die Lehrer im Unterricht nicht mehr Ben Hur anschaun? Eh klar zwei Stunden Überlänge!
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Re: Ist D&D das Böse?

Beitrag#10von Helmut » Mittwoch 11. August 2010, 17:04

Um beim Thema zu bleiben hier, ist der Beweis. :lol!:

Dungeons and Dragons: Satan's Game

:twisted:
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Re: Ist D&D das Böse?

Beitrag#11von Jennifer » Mittwoch 11. August 2010, 17:06

Hab mal ein bisschen auf youtube geschmökert, da gibt's ja zig verschiedene Clips, immer mit dem gleichen Ton.
Weiss zufällig wer, welches Video original zum Ton gehört?
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